Natürlich ist auch dieser Blog wieder von den aktuellen Geschehnissen beeinflusst worden. (Sorry, die Serie mit den Todsünden geht definitiv im Juli weiter). Auf der Suche nach Erklärungen für Zustimmungsraten über 90% zu Regierungsentscheidungen bin ich auf eine Reihe von Erklärungsmodellen gestoßen, die zum einen mit der Faulheit unseres Gehirns und zum anderen mit gruppen- oder massenpsychologischen Phänomenen zu tun haben. Ich, die ich mich für einen Grübler und Zweifler halte, habe bei diesen Recherchen oft über mich selber lachen müssen.

Was Menschen – auch du und ich – so alles tun.

Fangen wir doch mal mit ein paar Beispielen an:

  • Durch ein Museum führt eine rote Linie aus Klebeband weit weg von den Exponaten, aber mit seltsamen Ecken und Windungen. Am Eingang mit Schild und uniformierten Wächter wirst du aufgefordert, die Linie nicht zu verlassen.
  • Du bist ein Nichteingeweihter in einem Versuchsaufbau, in dem deine Beeinflussbarkeit daran gemessen wird, wie du die Länge von Strichen im Vergleich zu einem vorgegebenen Strich bewertest, wenn alle anderen (Eingeweihten) bewußt falsch antworten. (Das Simon Ash Experiment)
  • Ein Polizist bittet dich in einem Schnellrestaurant trotz zahlreicher freier Tische darum, ihm deinen Tisch zu überlassen.
  • Andere Leute sitzen mit dir in einem Raum, als die Steckdose zu qualmen anfängt und alle anderen außer dir bleiben ganz entspannt sitzen.
  • Du befindest dich mit mehreren Leuten in einem Wartezimmer, die alle beim Ertönen einer Glocke aufstehen und beim nächsten Glockenschlag wieder Platz nehmen. Im Anschluß sitzt du allein in dem Raum und wieder ertönen die Glocken.
  • Feiertage sind für dich kein Anlaß für Geschenke, aber alle anderen beschenken dich und sich.
  • Du wirst in einem Experiment aufgefordert, einen anderen Probanden bei Fehlern mit Stromstößen zu bestrafen, die sich immer mehr steigern. Du kannst sehen, wie sich der andere Teilnehmer unter Schmerzen krümmt. (Das Milgram Experiment)
  • In einem Rollenspiel bist du ein Gefängniswärter und darfst die Insassen – also andere Rollenspieler – behandeln wie du möchtest (inklusive Bestrafung, Verhöhnung, körperliche Züchtigung), um die Ordnung im „Gefängnis“ aufrecht zu erhalten. (Das Stanford-Prison Experiment von Zimbardo)

Was glaubst du, wie hättest du dich in den einzelnen Fällen verhalten?

Wie die meisten der Probanden in diesen sozialpsychologischen Experimenten würdest du vermutlich – auch wenn du das jetzt gerade nicht glaubst – auf der Linie langlaufen, deine Meinung zur korrekten Strichlänge verbergen, dem Polizisten den Tisch abtreten, etwas schenken, jemand mit extrem schmerzhaften Stromstößen bestrafen und dich wie der mieseste Wärter verhalten.

Gerade der letzte Versuch hat für massive moralische Empörung gesorgt. Dennoch ist nicht abzustreiten, und so ist auch Zimbardos Resümee aus seinem Versuch, den er übrigens nach wenigen Tagen abbrechen musste, weil die Exzesse überhand zu nehmen drohten: Gelingt es dem Einzelnen in einer von außen vorgegebenen Situation anonym zu bleiben und sich des Rückhalts einer Gruppe zu versichern, so steckt in jedem von uns die Fähigkeit zu einem Monster.

Was unsere Lebensform als soziale Wesen damit zu tun hat….

Wir sind aus ganz alten Zeiten darauf angewiesen, uns einer Gruppe anzupassen. Wenn deine Horde auf einen Säbelzahntiger traf und weglief, warst du gut beraten, dich anzuschließen auch ohne den Tiger selbst gesehen zu haben. Sozialpsychologische Experimente haben übrigens belegt, dass eine Gruppe für uns in der Regel bereits bei vier Leuten beginnt. Allerdings ist der Druck, sich der Gruppenmeinung anzupassen, höher, je größer die Gruppe ist.

Hintergrund dieses Gruppendruckes ist aber auch unser eigenes individuelles Selbstwertgefühl. Wir Menschen wollen auf jeden sympathisch wirken und von der gesamten Gruppe akzeptiert werden. Für das Selbstwertgefühl spielt natürlich unsere individuelle Prägung in der Kernfamilie eine wichtige Rolle. Je besser es dir vermittelt worden ist, dass du aus dir selbst heraus weißt, dass du wertvoll bist, desto weniger anfällig bist du für Gruppendruck. Die zahlreichen Regeln und Gesetze unserer Gesellschaft wie auch die Versuche vieler Familien, ihren Kindern die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben mitzugeben, indem sie sie auf die erfolgreiche Bewältigung schulischer und außerschulischer Aufgaben prägen, sorgen aber eher dafür, dass du auf positives Feedback von außen angewiesen bist.

Diese von außen gemachten Regeln haben zudem zur Folge, dass du dich bewusst in bestimmten Situationen anpasst, obwohl du anders denkst und fühlst. Das ist besonders im Hinblick auf staatliche und berufliche Autoritäten der Fall. Aber da weißt du wenigstens, dass du dich ganz bewusst anders verhält als du es dir von dir selber wünschen würdest. Was übrigens dann gruppendynamischen Ärger erzeugt, wenn es doch jemand wagt, die üblichen Regeln der Konformität zu brechen. Denn grundsätzlich ist es für unser Zusammenleben sehr hilfreich, auf unnötige Konfrontationen auch mal verzichten zu können.

… und inwiefern das wenig hilfreich ist.

… sowohl für Unternehmen,

Auf der anderen Seite gibt es auch große Nachteile dieses Konformitätsdrucks. Viele kreative Ideen und Lösungen bleiben schlichtweg aus Sorge, als „Sonderling“ abgestempelt zu werden, ungesagt. Natürlich gibt es eine Reihe von Kreativitätstechniken, um genau diesen Konformitätsdruck auszuhebeln, aber nicht jedes Team und jeder Teamleiter verfügt über dieses Wissen.

Manchmal sind die kreativen und individuellen Ideen einzelner auch explizit nicht gefragt. Das betrifft abgegrenzte Gruppen, die sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld konkrete und für sie wichtige Ziele und Werte teilen. In staatlichen Organisationen, wie zum Beispiel der Polizei, ist dieses Problem bekannt. Deshalb werden zum Beispiel in Deutschland Polizisten nicht in Kasernen ausgebildet, sondern sie gehen nach einem Ausbildungstag ganz normal nach Hause. So wird die Gefahr vermindert, dass Vorstellungen, die die Gruppe nicht teilt, in dem Umfeld des gemeinsamen Wohnens gewaltsam gebrochen werden. Dennoch ist eine gewisse Gruppenkultur kaum zu vermeiden. Das betrifft auch Soldaten und Polizisten, die in ihrem Beruf häufig genug in Situationen geraten, die nicht vorhersehbar sind, und in denen sie sich absolut auf ihre Kollegen und Kameraden verlassen müssen.

Das Problem daran ist, daß diese Gruppenkultur auch dazu mißbraucht werden kann, Verhaltensweisen zu billigen, die von den Regeln der Gesellschaft nicht gedeckt sind. Es ist also wichtig, gerade Soldaten und Polizisten klarzumachen, dass sie in einem Umfeld einer starken Gruppenkultur trotzdem in der Lage sein müssen, sich eigenständig und bewusst zu entscheiden.

Leider kann diese Eigenheit unserer Species, sich innerhalb einer Gruppe konform zu verhalten, leicht mißbraucht werden, um durch inszenierte Feindbilder oder Bedrohungen Konformität herzustellen.

..als auch für die gesamte Bevölkerung…

Das gilt übrigens nicht nur für einzelne Individuen, sondern für die Bevölkerung eines Landes, wenn diese sich in einer Bedrohungssituationen befindet oder diese auch nur annimmt.

Damit ist schon mal ein Faktor geklärt, der dazu führen konnte, dass sich auf einmal angesichts einer zumindest angenommenen Bedrohung durch einen gefährlichen Virus die gesamte Gesellschaft konform verhält. Das erklärt auch, warum das Bedrohungsszenario nicht hinterfragt wird – siehe der Säbelzahntiger.

…oder den Einzelnen.

Auf der anderen Seite dieses Konformitätsdrucks steht gefühlter Kontrollverlust des Einzelnen. Denn wenn ich mich einer Gruppe unterwerfe, bin ich nicht mehr der Herr über meine Entscheidungen. Das könnte ein Grund dafür sein, dass Menschen in solchen Situationen andere beschuldigen (siehe die rassistischen Übergriffe gegenüber Asiaten) oder ausgrenzen (siehe die Zustimmung zu den Grenzschließungen für Flüchtlinge). Vielleicht fallen sogar die Hamsterkäufe in diese Kategorie, denn das ist mehr oder weniger das einzige, was demjenigen, der sich gruppenkonform verhält, an eigenen Entscheidungen noch übrig bleibt.

Wie unser Gehirn dafür verantwortlich ist.

Hast du schon mal etwas von Priming gehört? Ich auch nicht. Nur der Effekt hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. „Welche Farbe hat Schnee? Welche Farbe hat das Fell eines Eisbären? Welche Farbe haben Sommerwolken? Welche Farbe hat Schlagsahne? Was trinken Kühe?“. Falls du es noch nicht kanntest, hast du beim Lesen vermutlich gedacht: Weiß. Weiß. Weiß. Weiß. Milch. Ich kannte diese doofen Fragen schon, bin aber wieder drauf reingefallen, nur dass ich diesmal schon während ich „Milch“ dachte, erkannte, dass mein Gehirn mich mal wieder ausgetrickst hat. Beim Priming wird unser Gehirn auf etwas eingestimmt, und bei einer abweichenden Frage sucht es dann nach etwas, was sie diese Einstimmung passt.

Natürlich gibt es auch dafür wunderschöne sozialpsychologische Experimente.

Gib Leuten einen Test mit Worten, in denen ein Buchstabe fehlt, zum Beispiel (aus einem englischsprachigen Test): s o _ p. Dann sprich mit einer Gruppe vorher über Waschen, mit einer anderen über Essen. Was meinst du wie das Wort ergänzt wurde? Genau, die erste Gruppe machte s o a p daraus, die zweite s o u p.

Oder lass Gruppen Schüttelworte zu richtigen Worten machen (also ölhhfic zu höflich). Gib dabei einer Gruppe Worte im Zusammenhang mit Unhöflichkeit, einer zweiten neutrale Worte und einer dritten Worte um das Thema Höflichkeit. Gib dann den Probanden die Aufgabe, nach Beendigung ihrer Wortliste zum Testleiter zu kommen. Und stoppe die Zeit, die die Leute brauchen, um den in ein intensives Gespräch vertieften Testleiter zu unterbrechen. Du ahnst es schon, die Testteilnehmer mit den Worten rund um Unhöflichkeit haben den Testleiter nach viel kürzerer Zeit unterbrochen als die mit den höflichen Worten, nämlich nach 5 statt nach 9 Minuten. Dabei sind die Letzteren offenbar typischer, denn die Teilnehmer mit den neutralen Worten haben auch mehr als 8 Minuten gewartet.

Gerade mit den Experimenten könnte ich Seiten füllen, alles immer wieder sehr erschütternd, wenn du annimmst, du führst ein selbstreflektiertes und bewusstes Leben. 😊😊

Mindestens sollst du aber wissen, dass selbst Gerüche unser Verhalten verändern können. So haben Probanden Räume, die nach Desinfektion und Reinigungsmittel rochen, zum Beispiel sehr viel sauberer verlassen als Testpersonen einer anderen Gruppe, in deren Raum es eher weniger angenehm duftete.

Dass unser Gehirn uns auch richtig Streiche spielt, nur damit wir uns einer Gruppe zugehörig fühlen können, konnte man in einem Experiment in Spiegel TV beobachten, in der eine Gruppe von vier Leuten so tat, als würde sie eine Schlange im Baum sehen. Sämtliche dazukommen Passanten haben nicht nur irgendwann Schlange selbst gesehen, sondern konnten sie sogar neu hinzukommenden Passanten zeigen. Ist das nicht schön?

Und was unser Gehirn sich so „denkt“.

Unser Gehirn hat es aber auch schwer. All die auf uns einstürzenden Reize korrekt zu verarbeiten und sinnvolle Handlungsanweisungen daraus abzuleiten, ist schon eine herausfordernde Aufgabe. Deshalb kann man dem Gehirn kaum verdenken, dass es versucht, sich die Aufgabe etwas leichter zu machen. Immer dann, wenn die Informationen aus der Umwelt vermuten lassen, dass entweder die Information bereits vorhanden ist oder jemand anders die Lösung kennt, muss es sich schließlich nicht selbst anstrengen. Das passiert zum Beispiel auch, wenn in einem Raum, den du gewöhnt bist, plötzlich etwas in den Weg gestellt wird. In der Regel wirst du das nicht wahrnehmen und darüber stolpern (auch dazu gibt es Experimente), weil dein Gehirn den Raum erkennt und nicht extra prüft, ob jede Einzelheit dem abgelegten Bild entspricht.

In dem unglaublich spannenden Buch von Daniel Kahnemann: „Schnelles Denken, langsames Denken“  (https://de.wikipedia.org/wiki/Schnelles_Denken,_langsames_Denken), in dem er zwischen intuitiven und bewussten Geist unterscheidet, sind noch zahlreiche Beispiele hierfür enthalten. Das Problem dabei ist, dass man den intuitiven Geist nicht abstellen kann – siehe meine Erfahrung mit den milchtrinkenden Kühen. Und natürlich ist der intuitive Geist der schnelle und der bewusste der langsame Geist.

Dazu kommt, dass wir tatsächlich im Gehirn ein Areal besitzen (ventrales Striatum), dass für ein wohliges Gefühl sorgt, wenn wir uns anderen anpassen.

Und unsere Spiegelneuronen – die wesentlichen Bausteine für uns als soziale Wesen – motivieren uns dazu, genau das tun, was die anderen in unserem Umfeld machen.

Was passiert, wenn aus Gruppendruck eine Massenbewegung wird.

Dieser quantitative Unterschied führt zu einer qualitativen Veränderung. Das Aufgehobensein in der Masse und die damit einhergehende Auflösung des Individuums führt dazu, dass sich Menschen komplett anders verhalten können. Eins der bekannten Werke zu Massenpsychologie stammt von Gustav Le Bon: „Psychologie der Massen“ und ist bereits 1895 veröffentlicht worden. 1921 gab dann Sigmund Freud eine kleine Schrift zum Thema Massenpsychologie heraus, in dem er sich explizit auf Le Bon bezieht.

Freud sieht mit Le Bon drei Grundbedingungen für die Veränderung des Individuums in der Masse, denen auch heute nichts hinzuzufügen ist.

  1. Der Einzelne ist in der Masse mächtig, weil die Masse mächtig ist.
  2. In der Masse wird jede Idee extrem ansteckend.
  3. Der Mensch ist beeinflußbar.

Im Ergebnis hört auch ein bislang bewusst denkender intelligenter Mensch auf, nachzudenken und zu hinterfragen, sondern läßt sich wie alle von eher unbewussten Trieben und Impulsen steuern. Dieser intuitive und impulsive Zustand der Masse macht sie extrem beeinflussbar und leichtgläubig. Will man auf die Masse Einfluss nehmen, so muss man anstelle logischer und sachlicher Argumente erschreckende, übertriebene und angsterzeugende Bilder benutzen und diese immer und immer wieder wiederholen. (Ein Merkmal, daß ich gerade im Moment in der Berichterstattung erkennen kann.) Da die Masse extrem autoritätsgläubig ist, können sich sehr schnell Autoritäten in Massenführer verwandeln. Und das, ohne dass eine echte sachlich oder fachlich begründete Autorität dahinter steht.

Man kann sich leicht vorstellen, dass in einer Masse unsere Spiegelneuronen gut zu tun haben. Wenn immer mehr und immer mehr Menschen eine Emotion teilen, führt es zu einem Zustand, den der Einzelne für sich nie erreichen kann, weswegen das Aufgehobensein in der Masse auch zu einem extrem befriedigenden Zustand für den Einzelnen führt. Vielleicht kennst du das aus dem Fußballstadion oder der Konzerthalle.

Der spannende Punkt in der Steuerung einer Masse ist, die Bedrohungsgefühle aufrechtzuerhalten, ohne eine Panik auszulösen. Denn mit der Panik löst sich die Masse auf, da jeder versucht seine Existenz zu retten.

Warum du nicht verzweifeln und dich dem intuitiven Geist deines Gehirns ausgeliefert fühlen mußt.

Aus meiner Sicht sind es zwei unterschiedliche Ebenen, ob wir auf vorgegebene Informationen nur automatisch reagieren oder ob wir uns möglichst permanent bewusst sind, dass es sein kann, dass wir gerade in diesem Moment intuitiv und nicht bewusst reagieren.

Wenn du weißt, dass unser Gehirn gerade in bedrohlich wirkenden Situationen sehr gerne auf automatisch intuitiv umschaltet, solltest du gerade die in diesen Situationen erhaltenen Informationen prüfen und hinterfragen. Das gilt umso mehr, je mehr um dich herum die Einzelnen in einer Masse aufgehen.

Ein Beispiel: gerade im Zusammenhang mit Corona wird immer wieder auf die große Grippeepidemie 1918/1919 verwiesen. Offensichtlich weiß aber niemand, wie viele Menschen genau an dieser Grippeepidemie verstorben sind. Denn im Netz kursieren Zahlen zwischen zehn und 100 Millionen. Manchmal wird die Zahl von 50 Millionen auch ins Verhältnis zur Weltbevölkerung gesetzt. Allerdings nur prozentual. Die 50 Millionen seien 20 % der damaligen Weltbevölkerung gewesen. Nun betrug die Weltbevölkerung 1918 bereits knapp 2 Milliarden Menschen. Dann sind 50 Millionen aber nur 2,5%. Da konnte sich jemand entweder nicht an die Prozentrechnung erinnern oder hat bewusst die bedrohlichere Zahl gewählt.

Ein Tipp in der aktuellen Situation. Lass dich nicht gleich von absoluten Zahlen verunsichern, sondern setze sie in Relation zu den jeweiligen Ausgangsmengen. Und vergleiche sie mit anderen Zahlen. So steigt z.B. die Weltbevölkerung in einem Jahr um ca. 80 Millionen Menschen. Es werden also 80 Millionen Menschen mehr geboren als sterben. Wir sind jetzt und waren auch 1918 ganz weit von den Pandemie-Szenarien entfernt, wie sie uns in apokalyptischen Science-Fiction Filmen nahe gebracht werden.

Und was noch viel wichtiger für dein Leben sein könnte: du kannst das oben genannte Priming für ein besseres Leben nutzen! Eine morgendliche Einstimmung auf Gefühle von Dankbarkeit, Sympathie und Freude lassen dein Gehirn alle anstehenden Aufgaben und Fragen unter genau diesen Eindrücken bewerten. Ist das nicht eine absolut coole Vorstellung? Damit trickst du dein dich immer wieder austricksendes Gehirn wieder aus. Das wiederum finde ich angemessen 😊😊 und habe selber gute Erfahrungen mit dieser positiven Einstimmung auf den Tag gesammelt.

Also nutze die Möglichkeiten, die wir besitzen. Dabei wünsche ich dir viel Freude und freue mich über jedes Feedback dazu.

Deine Claudia