Haben Sie heute schon an Sex gedacht? Zurück

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07.18

Wenn Sie eine Frau sind: Dann in jeder wachen Stunde mindestens einmal. Wenn Sie ein Mann sind, dann mehr als zweimal. Das behauptet eine aktuelle Studie an der Universität Ohio zumindest. Aber wie oft haben Sie darüber nachgedacht, warum Sie darüber nachdenken (und es auch tun)? Nie? Dann geht es Ihnen wie mir, bis ich anfing, für meine nächsten Blogartikel zum Thema Sexualität zu recherchieren.

Nun kann ich die Fragen sogar noch ausweiten: Warum vermehren wir uns überhaupt geschlechtlich? Und wie ist die geschlechtliche Vermehrung entstanden? Warum haben wir aber auch Sex, wenn wir uns gar nicht vermehren wollen? Und warum macht uns der Sex (in der Regel) so viel Spaß? Auf keine dieser Fragen gibt es eine abschließende Antwort. Aber eine Reihe von überzeugenden Annahmen.

Aber der Reihe nach:

Warum ist die geschlechtliche Vermehrung überhaupt entstanden?

Sämtliche Begründungen hängen mit der Veränderung der Umweltbedingungen und der Abhängigkeit von spontan und zufällig entstehenden Mutationen zusammen. Die identische Kopie der Elterngeneration ermöglicht ausschließlich Mutationen des vorhandenen Genmaterials. Und das auch noch mit dem Nachteil, dass bei Zerstörung eines positiven Merkmals dieses unwiederbringlich verloren ist.

Eine Mischung von Genen, die von unterschiedlichen Individuen stammen, macht zum einen neue Variationen möglich. Und sichert zum anderen Genmaterial, das derzeit nicht gebraucht wird, in der Ablage. (Vielleicht haben Sie ja schon einmal gehört, dass von unseren Genen die meisten sozusagen „Datenmüll“ sind, der sich aber möglicherweise in der Zukunft als gar nicht so müllig herausstellen könnte).

Zu den normalen Veränderungen der Umwelt kommt gerade bei höher entwickelten Lebewesen (so z.B. bei allen Säugetieren) die Tatsache, dass sie sich in einem ewigen Wettlauf mit Parasiten, Bakterien und Viren befinden. Da letztere einen deutlich kürzeren Lebenszyklus haben als die höherentwickelten Lebensformen, sind sie schneller in der Lage, einen geeigneten Angriffspunkt zu finden, um ihre Existenz zu sichern. Nur eine immer wieder neue Mischung der vorhandenen Gene bietet die Möglichkeit, in diesem Wettrennen die Angriffe abzuwehren. (So haben z.B. bereits jetzt ca. 5% der europäischen Bevölkerung eine Genmutation, die sie immun gegen HIV macht).

Und wie sollen wir uns die Entstehung geschlechtlicher Vermehrung vorstellen?

Reproduktion ist nicht gleich geschlechtliche Vermehrung.

Reproduktion bedeutet nichts anderes, als dass sich eine Zelle vervielfältigt. Dies tut sie durch Zellteilung (also durch eine sogenannte ungeschlechtliche (asexuelle) Vermehrung). Aus einer Zelle werden also zwei. Bei der geschlechtlichen Vermehrung geschieht genau das Gegenteil. Aus zwei Zellen wird durch Verschmelzung eine Zelle. Zwischen der ungeschlechtlichen und der geschlechtlichen Vermehrung gibt es noch die eingeschlechtliche Vermehrung. Das ist die Entstehung eines neuen Lebens aus einem unbefruchteten Ei.

Diese drei Varianten bieten einen Ansatzpunkt für die Erklärung, wie die geschlechtliche Vermehrung überhaupt entstanden sein könnte.

Um sich zu vermehren, haben die ersten Einzeller die Zellteilung „erfunden“. Es gibt noch heute eine Reihe von Lebewesen, die das noch immer so halten – Einzeller, Pflanzen und sogar Tiere. Bei letzteren sind dies allerdings die stammesgeschichtlich älteren Arten wie Quallen und Polypen, die sich durch Knospung vermehren können.

Bei dieser ungeschlechtlichen Vermehrung entstehen identische Kopien der Ursprungslebewesen. Um nicht ausschließlich auf Mutationen im Rahmen der Evolution angewiesen zu sein, haben bereits die ersten Bakterien Methoden zum Genaustausch gefunden. Sie verbanden sich kurzzeitig, tauschten Genmaterial aus und trennten sich wieder. (Was übrigens die Bakterien auch heute noch gern tun und was ihnen zu einer so schnellen Entwicklung von Medikamentenresistenz verhilft).

Jungfrauenzeugung und geschlechtliche Vermehrung erfordern Keimzellen.

Von hier zu Organismen, die Keimzellen bilden, die sich miteinander vereinen, um ein genetisch gemischtes Individuum zu formen, muss es ein langer Weg gewesen sein. Wie genau dieser aussah, liegt noch ziemlich im Dunkeln. Wenn Sie sich jetzt fragen, was an dem Weg vom Genaustausch zur Verbindung von Keimzellen so kompliziert gewesen sein mag? So muss ich Sie an die lange zurückliegenden Biologiestunden erinnern. In denen haben Sie gelernt, dass aus einer normalen Zelle, die einen doppelten Chromosomensatz enthält, eine Keimzelle mit nur einem Chromosomensatz entstehen muss. Um nach der Verschmelzung der Keimzellen wieder einen doppelten Satz zu haben. (Wer noch etwas tiefer in die biologischen und molekularen Grundlagen der sexuellen Evolution einsteigen möchte, dem sei das Buch „Wozu Sex? Von der Evolution der Geschlechter.“ von Christian Göldenboog empfohlen.)

Der erste Schritt waren gleichgroße Keimzellen, die sich – auch wenn sie von zwei Formen einer Art stammten – in den wesentlichen Kriterien ähnelten. Auch diese Variante der Vermehrung gibt es heute noch bei zahlreichen Lebewesen. Erst im nächsten Schritt kam es zu der auch bei den Menschen üblichen Variante einer großen Eizelle auf vier kleine bewegliche Spermien.

Evolutionsgeschichtlich mag es so gewesen sein, dass sich auf der einen Seite schnellere, bewegliche und kleinere Keimzellen entwickelt haben. Um nun nicht dauerhaft die Art zu verkleinern oder die Ausgangsbedingungen einer Keimzelle einzuschränken, vergrößerte sich auf der anderen Seite die Eizelle nicht nur, sondern enthielt zunehmend eine Menge von Nährstoffen für das neue Lebewesen.

Die eingeschlechtliche Fortpflanzung, sogenannte Parthenogenese (Jungfrauenzeugung)

Die eingeschlechtliche Fortpflanzung, sogenannte Parthenogenese (Jungfrauenzeugung) ist – auch wenn man das vermuten könnte – kein Zwischenstadium zwischen der ungeschlechtlichen und geschlechtlichen Fortpflanzung. Sondern eine Art der geschlechtlichen Fortpflanzung. In der ausschließlich die Erbinformationen der mütterlichen Seite in der Eizelle abgelegt werden. Dieser wird dann hormonell eine Befruchtung vorgespielt, um sie zur Zellteilung anzuregen. Nicht umsonst sind eine Reihe von Lebewesen, die sich in der Regel durch Jungfrauenzeugung fortpflanzen, unter veränderten Rahmenbedingungen ebenfalls zu geschlechtlicher Fortpflanzung in der Lage.

Zu den höchstentwickelten Lebewesen, die sich bei Abwesenheit von männlichen Artgenossen durch Parthenogenese fortpflanzen können, gehört der Komodowaran. (Falls Sie sich jetzt fragen, wie das denn geht, da keine zweite Keimzelle mit dem erforderlichen Chromosomensatz zur Verfügung steht? Dann gibt es hier noch mal den Hinweis auf die Herstellung einer weiblichen Keimzelle, also einer Eizelle. Vor der Reduzierung auf einen Chromosomensatz verdoppelt sich der (doppelte) Chromosomensatz erst noch. Es entstehen nach der Teilung also vier Zellen mit einem einzelnen Chromosomensatz. Bei den Spermien bleiben alle vier erhalten. Bei den Eizellen werden zwei ihrer Nährstoffe beraubt und abgestoßen. Und eine dritte bleibt an der Eizelle als Polkappe erhalten. Diese wird nach einer geschlechtlichen Vermehrung abgestoßen. Bei einer eingeschlechtlichen wird der hier enthaltenen Chromosomensatz benutzt, um wieder eine Zelle mit doppeltem Chromosomensatz herzustellen, die sich dann teilen kann. Genial, oder?! Warum das beim Menschen aber nicht geht, lesen Sie weiter unten.)

Geschlechtliche Vermehrung ist in der Regel zweigeschlechtlich.

In der Regel verstehen wir unter geschlechtlicher Vermehrung übrigens zweigeschlechtliche Vermehrung. Das bedeutet aber nicht, dass es sich (wie bei den Säugetieren) um festgelegte Geschlechter von Männchen und Weibchen handelt. Eine Reihe von Tieren sind Zwitter oder können bei Bedarf ihr Geschlecht wechseln. (Zu schade, dass das bei Menschen nicht geht. Seit ich oberhalb der 50 bin, könnte ich mir einen Geschlechtswandel auch gut vorstellen…). Manche Pilze haben allerdings eine Reihe mehr „Geschlechter“ in ihren Vermehrungsprozessen. Aber das wollen wir hier gern vernachlässigen, denn das Ganze ist schon kompliziert genug, oder?! Fand ich auch.

Es geht aber noch ein bisschen komplizierter:

Geschlechtliche Vermehrung ist oft Damenwahl

Mit der Differenzierung der Keimzellen in wenige große, nährstoffreiche Eizellen und viele kleine bewegliche Spermien geht die Entscheidung über den Erzeuger an die weiblichen Lebewesen. Denn die Kosten für die Produktion der Eizellen und gegebenenfalls für die erfolgreiche Schwangerschaft und Stillzeit sind so hoch, dass eine sorgfältige Auswahl der Gene notwendig ist. Das geschieht über die sexuelle Selektion. Das bedeutet, es verstärken sich über die Generationen die Merkmale, die einen besonders hohen Reproduktionserfolg versprechen.

Und wenn Sie sich schon immer mal gefragt haben, warum der Pfau einen so riesigen Schwanz trägt und wo da der evolutionäre Sinn ist, dann müssen Sie diesen Zusammenhang verstehen. Der Pfauenschwanz signalisierte weiblichen Pfauen zwei Dinge. Zum einen gilt: je größer und leuchtender die Schwanzfedern, umso interessanter sind die Gene für potentielle männliche Jungtiere. Die – da sehr begehrt – der Pfauendame zu zahlreichen Enkeln und damit einer weitreichenden Verteilung ihrer Gene verhelfen. Zum anderen ist für das Pfauenweibchen ersichtlich, dass ein Pfau, der trotz eines Schwanzes, der ein hohes zusätzliches Gewicht hat, Feinde aufmerksam macht und die Beweglichkeit im Busch einschränkt, (also eigentlich ein Handicap darstellt) trotzdem noch lebt und auf Partnersuche ist, auch in anderen Belangen genetisch hervorragendes Material liefern wird.

Geschlechtliche Vermehrung zumindest bei Säugern ist ohne den väterlichen Anteil unmöglich.

Mit den Studien über die sexuelle Evolution sind zunehmend erbliche Veränderungen studiert worden, die sich durch Mutationen nicht erklären lassen. Dieses Forschungsgebiet heißt Epigenetik und ist für uns in diesem Zusammenhang relevant, weil sich in der geschlechtlichen Fortpflanzung merkwürdige Muster gezeigt haben. So scheinen z.B. nur Gene der väterlichen Seite die Ausbildung der mütterlichen Plazenta anzuregen. Fehlen diese (obwohl die Gene selbst auch auf der mütterlichen Seite vorhanden sind), so bildet sich die Plazenta nur in Ansätzen aus und der Fötus stirbt ab.

Die Gene auf der mütterlichen Seite sind sozusagen stumm geschaltet. Das gibt es auf zahlreichen Genen (ca. 100-200), die nicht (!) auf den Geschlechtschromosomen liegen. Dieses sogenannte Imprinting (also die Kennzeichnung der Gene, die relevant sind) ist ein Teilgebiet der Epigenetik und liefert bislang zahlreiche Erkenntnisse. Aber wenige Erklärungen. Klar ist damit jedoch, dass sich ohne den väterlichen Anteil kein gesunder Embryo entwickeln kann. Und damit (bislang) eine Rückkehr der Säugetiere zur Parthenogenese (oder dem Klonen) nicht möglich erscheint.

Dennoch trifft die Damenwelt die Entscheidung über den tatsächlichen Vater. Und sie nutzt die unterschiedlichsten Strategien, um diese Tatsache zu verschleiern. Das beginnt bei Forellen, die einen Orgasmus vortäuschen (ja, wirklich!), um den männlichen Partner zum Ablaichen zu bringen. Ihre Eier legt sie aber ab, wenn ein anderer Fisch überzeugender wirkt. Und es endet – natürlich – bei den Menschen.

Der geheime Eisprung ist eine (unbewusste) Methode der versteckten Partnerwahl.

Das bewusste Wissen um den Eisprung ist Männern und Frauen verloren gegangen. Dass menschliche Frauen um den Eisprung herum nicht mit geschwollenen, leuchtend roten Geschlechtsteilen aller Welt zu verstehen geben, dass sie empfängnisbereit sind, mag ja in unserer zivilisierten Welt sehr angenehm sein. (Stellen Sie sich nur einmal vor, eine Kollegin käme in diesem Zustand zur Arbeit….). Aber auch die Frauen selbst haben bewusst nur sehr selten das Wissen um den Zeitpunkt ihres Eisprunges.

Auf unbewusster Ebene sieht das schon etwas anders aus – 75% der männlichen Studenten fanden zumindest den Geruch des T-Shirts ihrer Freundin, das sie während der fruchtbaren Tage getragen hatte, deutlich angenehmer als den der anderen Shirts. Das scheint sogar zu sehen zu sein. Denn Fotos von Frauen an ihren fruchtbaren Tagen werden von Frauen und Männern als schöner eingestuft. Frauen hingegen schauen an fruchtbaren Tagen besonders gern auf Männer, die durch ihr Äußeres (markantes Kinn, Muskeln, nackte Haut) einen hohen Testosteronspiegel und Paarungsbereitschaft signalisieren.

Dass Frauen nicht um ihren Eisprung wissen, hat möglicherweise damit zu tun, dass sie sonst – im Wissen um Schmerzen und möglichen Tod – den Sex an diesen Tagen vermeiden. Und damit den Fortbestand der Art gefährden würden. Dass sie zudem keine äußerlich erkennbaren Merkmale ausprägen, die Männern eine Empfängnisbereitschaft signalisieren würden, hat vielleicht damit zu tun, dass sie sich hiermit sozial absichern. Indem sie auch außerhalb der Empfängnisbereitschaft Sex mit dem versorgenden männlichen Wesen in ihrem Umfeld haben, während sie während der Empfängnisbereitschaft auf Sex mit Männern eingehen, die sich als genetisch vielversprechend herausstellen könnten. Und dass wir als Frauen dann noch nicht einmal wissen, was wir da tun (jedenfalls solange, bis Sie das hier gelesen haben ?), enthebt uns der Scham- und Schuldgefühle.

Wieso haben wir denn nun Sex, obwohl wir gar nicht immer Empfängnis wünschen?

Geschlechtliche Vermehrung ist also nicht gleich Sex.

Denn mal ehrlich, Sie haben bei dem Wort Sex sicher nicht die Vorstellung eines abgelegten Eipaketes, über dem Sperma versprüht wird, oder?! Für uns bedeutet Sex nicht unbedingt geschlechtliche Vermehrung, sondern vielmehr Geschlechtsverkehr. Und das nicht unbedingt nur zwischen Menschen, die überhaupt zu einer geschlechtlichen Fortpflanzung in der Lage wären. Warum aber haben wir denn nun Sex in dem von uns gedachten Sinn, wenn doch das Versprühen von Sperma über einem Eipaket ausreichend wäre? Auch hier gibt es wieder interessante Erklärungsansätze, die vor allem mit der Frage zusammenhängen, warum wir einen Orgasmus haben.

Orgasmen – echte und falsche – sichern soziale Bindung und genetische Paßfähigkeit.

Zunächst einmal ist festzustellen, dass sich die besten Belege für nichtmenschliche Orgasmen bei promiskuitiv lebenden Affen (Makaken, Schimpansen, Bonobos) finden. Das könnte darauf hinweisen, dass die Fähigkeit, auch außerhalb der Empfängnisbereitschaft Orgasmen zu empfinden, erfinden und auszudrücken, Vaterschaften verschleiert und soziale Zuwendung von potentiellen Vätern garantiert.

Die Tatsache, dass ein Orgasmus nicht bei jedem Geschlechtsverkehr erreicht wird – auch bei Affen nicht – lässt vermuten, dass es noch weitere Gründe dafür gibt. Wenn die höchste Orgasmusrate bei Makaken dann zustande kam, wenn sich ranghohe Männchen mit rangniederen Weibchen paaren, könnte man daraus ableiten, dass es auch ein Zeichen für eine positive Begutachtung des begattenden Männchens ist. Letztlich gibt es Hinweise darauf, dass der Orgasmus auch eine Reihe von Vorgängen in Gang setzt, die eine Schwangerschaft fördern könnten. (Was wiederum zur positiven Begutachtung des Begatters passt).

Für Menschenfrauen ist die soziale Unterstützung eines männlichen Partners in der Aufzucht des extrem lange abhängigen Jungen sehr wesentlich. So scheint hier auch der soziale Aspekt der Bindung einen hohen Stellenwert einzunehmen. Signalisiert der Orgasmus doch dem männlichen Partner ein hohes Glücksgefühl der Frau. Was bei ihm wiederum Zufriedenheit auslöst und ihn wegen dieses Gefühls bei der Partnerin bleiben lässt.

 

Ich hoffe, Ihre Sexphantasien mit meinen evolutionsbiologischen Erörterungen nicht zerstört zu haben. ?? Mehr über Beziehungen und Sex lesen Sie in meinem nächsten Blog.

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